Ausgangspunkt unserer Studienreise sind die derzeit in Genf angestossenen Veränderungen, mit denen auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Bevölkerung, die zunehmende Komplexität der Versorgungspfade sowie die Herausforderungen der Koordination zwischen den zahlreichen Akteurinnen und Akteuren des Gesundheitswesens reagiert wird.
In diesem Zusammenhang verfolgt der Kanton Genf das Ziel, die Organisation seines Versorgungsnetzes durch den Ausbau der wohnortnahen Versorgung, sowie durch die Einführung neuer Organisations- und Finanzierungsformen zu stärken. Verschiedene laufende Initiativen, wie die Maisons de santé oder die Überlegungen zu einer öffentlichen Krankenkasse bieten die Gelegenheit, Erfahrungen zu vergleichen, übertragbare Erkenntnisse zu identifizieren und die Diskussion über die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems zu bereichern.
In diesem Zusammenhang verfolgt der Kanton Genf das Ziel, die Organisation seines Versorgungsnetzes durch den Ausbau der wohnortnahen Versorgung, sowie durch die Einführung neuer Organisations- und Finanzierungsformen zu stärken. Verschiedene laufende Initiativen, wie die Maisons de santé oder die Überlegungen zu einer öffentlichen Krankenkasse bieten die Gelegenheit, Erfahrungen zu vergleichen, übertragbare Erkenntnisse zu identifizieren und die Diskussion über die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems zu bereichern.
Insbesondere interessant ist dabei das Projekt Béluga, zudem nun die ersten Ausschreibungen veröffentlicht wurden.
Da es eine Première ist, steht diese Studienreise auch nicht-Mitgliedern offen.
Welche Organisationen/Instrumente sehen wir uns an
- Wir erfahren, wie die „maisons de santé“ (Gesundheitszentren für eine wohnortnahe, koordinierte Versorgung) funktionieren, mit wem sie wie welche Partnerschaften eingegangen sind und wie sie komplexe Versorgungssituationen in „ihrem Netzwerk“ lösen. Auch hier gilt: die Grundidee ist dieselbe, die Umsetzung variiert je nach Kontext. Darum sprechen wir nicht mit einer maisons de santé, sondern mit 5 verschiedenen Organisationen.
- Wir lernen, wie mit Sokle – einem von einander unabhängigen Organisationen gemeinsam genutztes Datennetzwerk – die Übergänge zwischen den einzelnen Organisationen optimiert werden.
- In diesem kantonalen Gefüge darf man die HUG (Hôpitaux universitaires de Genève) nicht aussen vor lassen. Sie berichten uns über ihr 3p-Programm zugunsten der Integration von Patienten und Patientinnen auf allen Ebenen der Organisation.
- Und schlussendlich darf man die bio-psycho-soziale Sichtweise von Gesundheit nicht vergessen. Wir erfahren vom Hospice de Genève – DER Organisation für Sozialhilfe in Genf – wie die Übergänge zwischen Gesundheit und Sozialem zu Nahtstellen werden, um die Patienten und Patientinnen optimal begleiten zu können.
Sämtliche Präsentationen werden auf Französisch gehalten. Fragen auf Deutsch sind willkommen.
Eckdaten
- Daten: 28. und 29. Januar 2027
- Programmstart: Am 28.1.2027 um 12h00 mit einem gemeinsamen Mittagessen. Alternativ kann auch zum Programmstart um 13h00 angereist werden.
- Programmende: Am 29.1.2027 gegen 16h30.
- An- und Rückreise: Die An- und Rückreise erfolgt individuell. Die Organisation wie auch die Kosten gehen zu Lasten der Teilnehmenden.
- Übernachtung: Über das fmc kann ein Hotelzimmer im Hotel Cornavin (gleich neben dem Bahnhof) à CHF 150.- gebucht werden.
Kosten
Die Mitglieder des fmc nehmen für CHF 200.- an der Studienreise teil.
Nicht-Mitglieder bezahlen CHF 400.-
Diese Kosten verstehen sich exkl. Übernachtungs- und Reisekosten.
Begrenzte Anzahl Teilnehmende
Die Studienreise ist auf 30 Personen ausgelegt, um den Austausch zwischen den Teilnehmenden zu ermöglichen.
Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Die Mindestanzahl für die Durchführung liegt bei 10 Personen.
Anmeldeschluss ist der 18. Dezember 2026