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Aktuelle Webinarreihe: fmc HSG Management Journal Club

1. März 2024

Die Förderung des Transfers in die Praxis ist dem fmc ein wichtiges Anliegen. In einer Webinar-Reihe zusammen mit HSG-Professor Matthias Mitterlechner werden wir Ihnen ausgewählte Fachartikel und deren zentrale Erkenntnisse vorstellen und diese mit Praxis-Expert:innen und den Teilnehmenden fachlich und praxisbezogen reflektieren und diskutieren.

Prof. Dr. Matthais Mitterlechner

Matthias Mitterlechner ist als Programmleiter an der HBM Unternehmerschule (ES-HSG) mitverantwortlich für die CAS-Programme zum Thema systemisches Management im Gesundheitswesen und Co-Leiter des HBM Healthcare Management Labs. Er ist zudem als Professor für Service Performance Management am Institut für Accounting, Controlling und Auditing (ACA-HSG) tätig.

Im FMC-HSG Management Journal Club nähern wir uns der Umsetzung integrierter Versorgungsinitiativen aus verschiedenen Management-Perspektiven. Dazu zählen neben einem Verständnis der «Brennpunkte» der Umsetzung die Gestaltung von Versorgungsinitiativen als Strategiearbeit, als kommunikative Inszenierung, als evolutionäre Prozessoptimierung und als Führungsarbeit. Diese fünf Perspektiven ergänzen sich und bauen aufeinander auf.

Der FMC-HSG Management Journal Club richtet sich an alle Akteure, die heute oder in Zukunft integrierte Versorgungsinitiativen planen, vorantreiben, entwickeln oder reflektieren möchten. Der Journal Club ist offen für alle Berufsgruppen und Hierarchiestufen im Schweizer Gesundheits- und Sozialwesen. 

Die Webinare finden auf Deutsch statt. Eine Verdolmetschung ist nicht vorgesehen.

Termine und Themen sowie eine Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse der Webinare finden Sie weiter unten.

25. Januar 2024, 12h00 bis 13h00

Voraussetzungen für das Gelingen integrierter Versorgungsinitiativen

Welche Voraussetzungen für gelingende Entwicklungsarbeiten sind aus Sicht der Teilnehmenden besonders relevant? Wo gibt es Überschneidungen und Lücken im Vergleich zum Papier?

Reflexionspartner: Maximilian Kuhn, Ressortleiter Integrierte Versorgung, CSS

Moderation Oliver Strehle, Geschäftsführer Schweizer Forum für Integrierte Versorgung (fmc).

Text: Van Ede et al., How to successfully implement population health management: A scoping review, BMC Health Services Research (2023) 23:910.

Erkenntnisse und Zusammenfassung

Für die erfolgreiche Umsetzung von Integrierten Versorgungsinitiativen sind folgende 5 Voraussetzung wichtig

  1. Bildung einer Accountable Regional Organization (ARO) mit einem integrierten Geschäftsmodell sowie integrierter Dateninfrastruktur/-analytik
  2. Entwicklung von gemeinsamen Werten/Normen innerhalb der ARO
  3. Umsetzung der gemeinsamen Werte/Normen durch Führung, Engagement, geteilte Ziele und dem Vertrauensaufbau 
  4. Alle Ebenen/Bereiche/Akteure leisten Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung
  5. Konsequenter Einbezug der Versorgungsfachkräfte und der Patient:innen/Bevölkerung in die Entwicklung ARO bzw. der integrierten Versorgungsinitiative

 

Die detaillierten Ausführungen und die Erkenntnisse der Fachdiskussion können Sie der Präsentation, der Videoaufzeichnung und Zusammenfassung entnehmen.

fmc HSG Management Journal Club Teil 1

7. März 2024, 12h00 bis 13h00

Die Gestaltung der integrierten Versorgung als Strategiearbeit

Nach welcher(n) Spielarten werden integrierte Versorgungsinitiativen im Arbeitsalltag der Teilnehmenden entwickelt? Welche Erfahrungen werden damit gemacht? Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Praxisexperte ist Dr. med. Joachim Koppenberg, Direktor des Gesundheitszentrums Unterengadin.

Moderation Oliver Strehle, Geschäftsführer Schweizer Forum für Integrierte Versorgung (fmc).

Text: Wimmer, R., Nagel, R., Der strategische Managementprozess, Organisationsentwicklung 1_00, S. 4-19.

Erkenntnisse und Zusammenfassung

  1. Die Integrierte Versorgung entwickelt sich je nach Organisation oder Region auf seine eigene Weise. Eine Empfehlung für eine «Spielart» kann nicht allgemeingültig gegeben werden
  2. Aus Managementsicht kann aber ein systemisches Vorgehen mit den Entwicklungsphasen Analyse, Gestaltung und Umsetzung empfohlen werden
    1. Die Analysephase beinhaltet die Erarbeitung des «Case für Action» und somit die Antwort, warum überhaupt eine Zusammenarbeit im Rahmen einer integrierten Versorgung notwendig ist
    2. In der Phase der Gestaltung werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten für die «Case for Action» erarbeitet.
      1. Wie können wir die Chancen/Stärken nützen?
      2. Welche Möglichkeiten bestehen die Risiken zu reduzieren?
    3. Die Umsetzungsphase hat das Ziel, aus den Handlungsoptionen konkrete Massnahmenpakte zu erarbeitet.
      1. Priorisierung der Handlungsoptionen nach Nutzen und Aufwand
      2. Beantwortung der Frage, wie die Umsetzung neben dem Tagesgeschäft verkraftbar erfolgen kann
      3. Klärung welche Organisation die Koordination der priorisierten Projekte übernehmen wird
  1. Als Fazit kann die Gestaltung der Integrierten Versorgung auch als eine periodische Auszeit zur Selbstbeobachtung bezeichnet werden. Erfolgreich ist sie, wenn sie als eine gemeinschaftliche Führungsleistungen von Akteuren aller Ebenen verstanden und initiiert wird.

Dem Gesundheitszentrum Unterengadin, dem ganze Team und Joachim Koppenberg gratulieren wir zum Gewinn des Viktor Awards 2024. Es freut uns sehr, dass das Zentrum für seine Leistungen für die Integrierte Versorgung eine solche Anerkennung erhalten hat.

4. April 2024, 12h00 bis 13h00

Die Gestaltung der integrierten Versorgung als kommunikative Inszenierung

Welche Elemente der Organisation sind aus Sicht der Teilnehmenden hilfreich? Was gilt es für die Prozessarchitektur zu beachten?

Praxisexperte ist Marc Schulthess, Leiter Unternehmensentwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung der Lindenhofgruppe Bern 

Moderation Oliver Strehle, Geschäftsführer Schweizer Forum für Integrierte Versorgung (fmc).

Text: Bühlmann, B., Wimmer, R., Systemische Strategieentwicklung in organisations- übergreifenden Netzwerken, Organisationsentwicklung 3_07, S. 68-77.

Erkenntnisse aus dem Journal

  • Für eine tragfähige Kooperationsstruktur im Netzwerk und Sicherstellung einer hohen inhaltlichen Qualität braucht es eine gut durchdachte kommunikative Inszenierung der Strategiearbeit.
  • Die kommunikative Inszenierung erfolgt über eine Partizipationsarchitektur, die aus einer geeigneten Projektorganisation mit zeitlich-inhaltlich verknüpften Kommunikationsplattformen
  • Es ist eine den ganzen Prozess begleitende Beziehungsarbeit notwendig, um den zentrifugalen Kräften der Zusammenarbeit entgegenzuwirken.
  • Eine prozessorientierte Supervision kann helfen, Loyalitätskonflikte allparteilich zu moderieren und die Beziehungsebene neutral zu stabilisieren.

16. Mai 2024, 12h00 bis 13h00

Die Gestaltung der integrierten Versorgung als evolutionäre Prozessoptimierung

Welche förderlichen Rahmenbedingungen sind aus Sicht der Teilnehmenden für eine gelingende evolutionäre Prozessoptimierung zu schaffen?

Praxisexpertin ist Ursula Rüegsegger, CEO Sanacare 

Moderation Oliver Strehle, Geschäftsführer Schweizer Forum für Integrierte Versorgung (fmc).

Text: Rüegg-Stürm et al., Nachhaltige Prozessoptimierung, SAEZ, 2008 – 2009.

6. Juni 2024, 12h00 bis 13h00

Die Gestaltung der integrierten Versorgung als Führungsarbeit

Welche Anforderungen ergeben sich aus den Aufgabenfeldern und der Selbstbezüglichkeit von Führung auf die Rekrutierung, Förderung und Entwicklung von Führungskräften?

Praxisexpertin ist Regine Strittmatter, Direktorin der Stiftung Diakoniewerk Neumünster 

Moderation Oliver Strehle, Geschäftsführer Schweizer Forum für Integrierte Versorgung (fmc).

Text: Wimmer, R., Erfolgreiche Führung fusst auf Reflexion, in: Hauser (Hrsg.), Action Learning: Workbook mit Praxistipps, Anleitungen und Hintergrundwissen für Trainer, Berater und Facilitators, S. 50-56.

Séverine Schusselé Filliettaz

Séverine Schusselé Filliettaz ist ausgebildete Krankenpflegerin und verfügt über einen Master Abschluss in Public Health, sowie einen Doktortitel zum Thema der Integrierten Versorgung in der Schweiz.

Seit etwa zehn Jahren leitet Schusselé Filliettaz in der Westschweiz integrierte Versorgungsprojekte zu verschiedenen Themen, u.a. Interprofessionalität, Versorgungsmanagement, Finanzierung, E-Patienten Dossier.

Sie arbeitet seit 2015 mit dem fmc zusammen u.a. für die Schweizerische Erhebung zur Integrierten Versorgung und für einzelnen fmc Denkstoffe

Ursula Koch

Mein Engagement für die integrierte biopsychosoziale Versorgung zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Lebenslauf. Eine fragmentierte Versorgung wird den ganzheitlichen Bedürfnissen der Menschen und vielfältigen Komponenten von Gesundheit nicht gerecht. Eine wirksame und personenorientierte Versorgung setzt interprofessionelle Zusammenarbeit sowie gut koordiniertes Handeln voraus. Dafür setze ich mich ein!  

Ursula Koch, PhD, FSP Gesundheitspsychologie kennt das Gesundheitssystem aus Praxis, Wissenschaft und Politik.

Sie war in den letzten 15 Jahren in diversen Führungspositionen im Gesundheitswesen tätig, u.a. als Leiterin des Programms Psychische Gesundheit im Kanton Zug, als Abteilungsleiterin «Nicht übertragbare Erkrankungen» beim Bundesamt für Gesundheit sowie als Geschäftsleitungsmitglied bei der Krebsliga Schweiz.

Neben ihrem Master in Psychologie hat sie einen Master in Organisationsentwicklung & Coaching, eine Verbandsmanagement-Ausbildung sowie einen PhD in Versorgungsforschung.

Letztlich hat sie sich auch im Rahmen des «Harkness Fellowship in health care policy and practice» an der Harvard Medical School (USA) intensiv mit dem Gesundheitswesen auseinandergesetzt.

Neben dem fmc engagiert sie sich als Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP) und als Direktorin des Zentrum Inselhof in Zürich für eine patientenzentrierte Versorgung und die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens.

Susanne Hochuli

Integrierte Versorgung ist zentral, damit der Patient, die Patientin tatsächlich im Zentrum der Gesundheitsversorgung steht.

Susanne Hochuli war während acht Jahren als Regierungsrätin im Kanton Aargau für das Departement Gesundheit und Soziales verantwortlich. In dieser Zeit vertrat sie den Aargau im Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK und amtete als Vizepräsidentin des Beschlussorgans Hochspezialisierte Medizin HSM.

Sie ist aktuell als Präsidentin der Schweizerischen Patientenorganisation SPO sowie Greenpeace tätig und engagiert sich daneben beim ökosozialen Projekt weltweit-essen.ch.

Urs Hepp

Email: hepp@hin.ch
Linkedin: Urs Hepp

Die Integrierte Versorgung ist die Grundvoraussetzung für ein qualitativ hochstehendes und kosteneffizientes Gesundheits- und Sozialwesen. Polymorbidität und chronische Erkrankungen nehmen zu und da ist das Zusammenspiel aller Beteiligten entscheidend. Die Schnittstellen müssen zu Nahtstellen werden.

Urs Hepp ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. 2017 habilitierte er, seit 2014 ist er Titularprofessur an der Universität Zürich. 2016-2021 war er Ärztlicher Direktor der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw), zuvor Chefarzt / Mitglied der Geschäftsleitung der Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG).

Seit 2022 ist er selbständig mit der Firma hepp-health GmbH mit den Schwerpunkten Public Mental Health, Integrierte Versorgung, Psyche und Arbeit sowie Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie. Er ist engagiert in Lehre und Forschung.

Er hat das Verwaltungsratspräsidium der WorkMed AG sowie verschiedene Aufsichtsratsmandate inne. Er ist Co-Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie und Psychosomatik (SSCLPP) und Vize-Präsident der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter NKVF.

Forschung: Versorgungsforschung, Public Mental Health, Suizidprävention

Lehrtätigkeit: Public Mental Health, Psychosoziale Medizin, Systemische Psychotherapie

Barbara Gysi

Barbara Gysi, Dipl. Sozialpädagogin & MAS Public Management, ist seit 2011 Nationalrätin und Vizepräsidentin der nationalrätlichen Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N). Sie hat massgeblich an der Pflegeinitiative mitgewirkt. Sie hat massgeblich an der Pflegeinitiative mitgewirkt.

Nebst Einsitz im St. Galler Kantonsrat war sie während 12 Jahren in der Exekutive der Stadt Wil SG, wo sie u.a. die stationäre und ambulante Langzeitpflege weiterentwickelte und gemeinsam mit anderen Gemeinden unter einem Dach zusammenführen und eine Beratungs- und Drehscheibe installieren konnte (www.thurvita.ch). Bereits als Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin arbeitete sie mit systemischen Ansätzen. Die integrierte Versorgung ist ein wichtiges Element für eine qualitative bessere und erst noch günstigere Versorgung zum Nutzen der Patient:innen.

Caroline Gurtner

Patientinnen und Patienten bringen eine relevante Expertise im Umgang mit ihrer Erkrankung mit und können damit einen wichtigen Beitrag zur Lösungsfindung von Gesundheitsproblemen leisten. Die integrierte Versorgung nutzt diesen Ansatz und setzt sich für eine stärkere Beteiligung von Patientinnen und Patienten in der Gesundheitsversorgung ein.

Caroline Gurtner ist Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin und befindet sich derzeit im Doktoratsstudium an der Universität Maastricht, welches sie voraussichtlich 2024 abschliesst.

Sie bringt langjährige berufliche Erfahrung in der psychiatrischen Versorgung, in der angewandten Forschung und Lehre sowie  im Tätigkeitsbereich einer NGO mit Schwerpunkt Sozialpolitik mit.

Die Schwerpunkte ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit umfassen die Themen Shared Decision Making, Personenzentrierung, User Involvement, Partizipation, Community Building, Suizidprävention sowie Qualitätsentwicklung. Caroline Gurtner absolvierte ihr Masterstudium in Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Universität Basel und verfügt über einen CAS in Research in Applied Sciences der Berner Fachhochschule.

Im Rahmen ihrer selbständigen Tätigkeit engagiert sie sich als Co-Präsidentin der akademischen Fachgesellschaft psychiatrische Pflege, als Stiftungsrätin bei der Schweizerischen EPI Stiftung und übt verschiedene Mandate für Projekte, Lehrveranstaltungen sowie Mitarbeit in Gremien und Kommissionen aus.

Marc Cikes

Marc Cikes ist Mediziner und Absolvent zweier CAS in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement des IEMS Lausanne.

Er war Leiter eines medizinischen Analyselabors, Mitbegründer des Medizinischen Zentrums in Renens und stellvertretender Geschäftsführer der waadtländischen Niederlassung des Ärztenetzes Delta. 

Er beteiligt sich seit mehreren Jahren an der Leitung von Projekten im ambulanten Sektor in der Westschweiz.

Serge Bignens

Serge Bignens ist Professor und Leiter des Instituts für Medizininformatik an der Berner Fachhochschule (BFH).

Seine Forschungs- und Lehreaktivitäten umfassen die Bereiche Befähigung von chronischen Patienten, Patient Reported Outcome Measures (PROMs), mobilen Gesundheits-Applikationen und Gesundheits-Datenökosysteme.

Er besitzt ein MSc in Engineering von der EPFL und ein MAS in Gesundheitsökonomie und -management von der Universität Lausanne und war bei IT Dienstleistungsfirmen als Berater und Manager und danach bei einer kantonalen Gesundheitsdirektion als eHealth Verantwortlicher tätig.

Serge Bignens engagiert sich als Vorstandsmitglied von Swiss Cancer Screening und der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Informatik, ist Gründungsmitglied der MIDATA Genossenschaft und des Vereins ch++ und ist digital Health Experte bei Innosuisse und beim Fachgremium des BAG zur Prävention in der Gesundheitsversorgung.

Nadja Blanchard

Leiterin Marketing & Events

Seit ihrem Master im Bereich Gesellschaftswissenschaften war Nadja Blanchard im In- und Ausland in unterschiedlichen Firmen und Organisationen im Bereich Marketing, Events und Kommunikation tätig.

Diese Erfahrung hat sie in den letzten 10 Jahren durch die Beratung von Nonprofit-Organisation in den Bereichen Strategie und Marketing ergänzt.

Durch den Kontakt mit einer Vielzahl von Organisationen und deren aktuellen Herausforderungen in Themen wie Struktur, Personal und Finanzierung entstand ihr Interesse an der Arbeitswelt 4.0., zu der sie sich stetig weiterbildet. 

Oliver Strehle

Geschäftsführer

Oliver Strehle hat in Nürnberg/Deutschland Sozialwissenschaften studiert und ist 2006 in die Schweiz gezogen.

Knapp 13 Jahre war er bei der Ärztenetz Betriebsgesellschaft MedSolution AG in Zürich tätig und hat dort den Geschäftsbereich Vertrags und Leistungsmanagement geleitet. Während dieser Tätigkeit hat Herr Strehle die verschiedenen Bereiche der Ärztenetze von Budgetmitverantwortung, Behandlungsmanagement, Qualitätsmanagement, Versorgungstransparenz und Organisationsentwicklung kennengelernt und weiterentwickelt.

Bis 2020 war Herr Strehle 3 Jahre im Vorstand von medswiss.net, dem Dachverband der Schweizer Ärztenetze aktiv.

Seit 2017 ist er Verwaltungsratsmitglied der mediX bern AG und seit 2020 Inhaber der Beratungsfirma IKUmed.

Annamaria Müller

Präsidentin

Wir haben eins der teuersten, besten und gerechtesten Gesundheitssysteme der Welt. Trotzdem haben wir Mühe, eine durchgehende und zusammenhängende Gesundheitsversorgung anzubieten. Dies zu ändern, ist unser Ziel.

Nach Abschluss ihres VWL-Studiums an der Uni Bern arbeitete Annamaria Müller als freie Mitarbeiterin bei der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), später als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.

1997 wechselte sie als Bereichsleiterin Gesundheitsökonomie zurück zur GDK und wurde anschliessend stellvertretende Zentralsekretärin.

2002 wurde Frau Müller Generalsekretärin der FMH. Von 2009 bis 2019 arbeitete sie in der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern als Vorsteherin des Spitalamts.

Seit 2020 ist Frau Müller mit ihrer Firma Amidea GmbH – New Health Care Solutions freischaffend tätig. Sie übt verschiedene Aufsichtsratsmandate aus und hat das Verwaltungsratspräsidium des HFR freiburger spital inne.