Nationales Symposium Integrierte Versorgung, 15. Juni 2016 - Rückblick

Rund 340 Fachleute aus allen Landesteilen, Professionen und Disziplinen vernetzten sich am 15. Juni in Bern und diskutierten, wie leistungsabhängige Vergütungsmodelle den Patientennutzen weiter steigern können und welche Risiken dabei zu beachten sind.

Im Berner Kursaal wurde deutlich, dass es in der Gesundheitsversorgung längst kein Tabu mehr ist, auch über die Kosten zu sprechen. Das Schöne daran ist, dass sich qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung und Wirtschaftlichkeit überhaupt nicht ausschliessen, sondern zusammengehören.

Am Symposium drehte sich alles um Qualität und Patientennutzen, und doch – oder gerade deswegen – kam keine Rednerin und kein Redner am Thema Geld vorbei. Alle waren sich einig: Nur wer sich an qualitativ hochwertiger Medizin und Pflege orientiert, arbeitet im Gesundheitswesen wirtschaftlich. Und damit die Leistungserbringenden sich am Nutzen der Patienten statt an der Maximierung des eigenen Einkommens orientieren, braucht es entsprechende Anreize. Damit ist die Diskussion lanciert über das richtige Vergütungssystem – nämlich eines, das Integration und interprofessionelle Zusammenarbeit belohnt.

«Better care is cheaper care»: Mit diesem Satz aus dem Referat von Professor Brent James lässt sich das Leitmotiv des diesjährigen fmc-Symposiums treffend umschreiben.

Rückblick von Anna Sax, Gesundheitsökonomin, Journalistin

Übersicht Symposium 2016

Alle Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten

Präsentationen 2016

 

Förderpreis 2016

 

Sponsoren 2016

 

Impressionen 2016