Förderpreis des Forum Managed Care

Das Forum Managed Care verleiht anlässlich des Nationalen Symposiums den Förderpreis für herausragende Leistungen zur Entwicklung und Umsetzung von Managed Care und Integrierter Versorgung im Schweizer Gesundheitswesen. Der Strategische Beirat des fmc entscheidet über die Vergabe des Förderpreises.

Die Preissumme beträgt 10'000 Schweizer Franken.

Teilnahmebedingungen: 
Alle zum Symposium eingereichten Projekte und Studien, die ganz oder hauptsächlich in der Schweiz bearbeitet wurden, sind für den Förderpreis angemeldet. Die Bewertung der Arbeiten erfolgt nach den Kriterien:

  • Nachweis des Nutzens von Integration und Vernetzung auf die medizinische Qualität und/oder die Wirtschaftlichkeit.
  • Bezug zum Fokus-Themen des Symposiums, insbesondere Zusammenspiel von Organisation, Prozessen, medizinischer Versorgung und Abgeltungsformen.

Preisträger-Projekt 2014: FamilyStart

Das Forum Managed Care (fmc) verleiht seinen mit 10‘000 Franken dotierten Förderpreis 2014 an das Projekt FamilyStart beider Basel, ein Modell für die koordinierte Betreuung von Familien nach einer Geburt. Mit der Einführung von Fallpauschalen in den Spitälern werden Mutter und Kind meist schon drei Tage nach der Geburt entlassen. Studien aus den USA zeigen aber, dass frühe Entlassungen ohne häusliche Nachbetreuung zu einem signifikanten Anstieg von Komplikationen führen. Vor diesem Hintergrund entwickelten Gesundheitsfachleute FamilyStart: Das Angebot definiert die Übergänge vom Spital zum nachbetreuenden Hebammennetzwerk, fördert die interprofessionelle Koordination und garantiert allen Familien Zugang zur Versorgung.

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Detaillierte Informationen zum Preis und zu FamilyStart:

 Medienmitteilung

 Projektbeschrieb

 Medienbericht

Kontakt

Geschäftsstelle
Forum Managed Care
Zugerstrasse 193
6314 Neuägeri
Tel +41 41 544 84 67
info@fmc.ch

Dr. Elisabeth Kurth
Dr. Elisabeth Kurth

fmc-Förderpreis 2014

«Dank FamilyStart erhalten nun gerade jene Neugeborenen und Familien eine professionelle Nachbetreuung, denen es vor der Geburt an Wissen oder Energie fehlte, um sich selbst eine Hebamme zu organisieren.»

Dr. Elisabeth Kurth, Geschäftsführerin Hebammennetzwerk FamilyStart beider Basel

 

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