Telemedizin-Modell

Bei den Telemedizinischen Modellen verpflichtet sich der Versicherte, sich bei einem Gesundheitsproblem zuerst telefonisch beraten zu lassen. Dabei geben medizinische Fachpersonen Auskünfte und Verhaltensempfehlungen oder weisen die Patienten an einen Arzt, in die Apotheke oder in ein Spital weiter. Für Notfälle, gynäkologische und kinderärztliche Leistungen gelten Sonderregelungen. Die Telemedizinischen Modelle sind eine Variante der Vertragsmodelle indem ein spezieller Vertrag zwischen der Krankenkasse und dem Anbieter der telemedizinischen Leistung (Callcenter) den Datenschutz und die Qualitätssicherung regelt.

Die Steuerung ist bei diesen Modellen eher punktuell und beschränkt sich in der Regel auf das Telefonat. Weitergehende Behandlungs- und Betreuungsangebote für bestimmte Patienten durch die Telemedizin sind aber möglich und werden teilweise auch angeboten, zum Beispiel im Rahmen von Disease-Management-Programmen.

Zurück zum Lexikon