CIRS

Ein CIRS (critical indents reporting system) bzw. Meldesysteme von Zwischenfällen und «beinahe-Fehlern» setzen sich im medizinischen Alltag mehr und mehr durch. Ziel ist ein Auffinden von Fehlerquellen in der Betreuung und Behandlung von Patienten um daraus konkrete Verbesserungen und Fehlerpräventionsmassnahmen abzuleiten. Grundlage ist die Möglichkeit, freiwillig, anonym und unter Wahrung der Vertraulichkeit über kritische Vorfälle im jeweiligen Arbeitsumfeld zu berichten. Entwickelt wurde die Idee der CIRS in der Anästhesie, welche darin eine eigentliche Pionierrolle einnimmt.

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Weiterführende Literatur

  • Schüpfer G. Risikomanagement am Spital. Nichtqualität früh erkennen und planmässig eliminieren.
    Schweizerische Ärztezeitung, 2006;87: 47
  • Haller U. et al. Von der Schuldfrage zur Fehlerkultur in der Medizin. Risiken, Fehler und Patientensicherheit.
    Schweiz Ärztezeitung 2005;86(27)

 

 

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