Gesundheitskarte

Kartenlösungen sind eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung elektronischer Informationen im Gesundheitswesen. Karten sind lediglich Funktionsträger, entscheidend ist deren Funktion und Einsatzbereich. Karteneigenschaften lassen sich auf zwei technische Charakteristiken reduzieren: a) Speicherkarten (z.B. Magnetstreifen) für einfache administrative Zwecke (z.B. Personalangaben, Versicherungsstatus) oder zur freiwilligen Speicherung minimaler Daten (z.B. Notfalldaten) und b) "Chipkarten" ("Prozessorkarte", "Smart Card"), welche nebst Datenspeicherung auch rechenintensive Verschlüsselungs- sowie Entschlüsselungsfunktionen erfüllen. Im Zusammenspiel mit digitalen Zertifikaten ("Digitale Signatur) werden sie als "Schlüssel" einer Sicherheitsinfrastruktur benötigt (sog. "Controller-Karte").

Weiterführende Literatur

  • Dürrenmatt. U L. Elektronische Krankengeschichte und Computernutzung in einem städtischen Ärztenetzwerk. Primary Care 2010; 10: 115-6
  • Denz M. Die Schweizer Versichertenkarte im Spannungsfeld internationaler Standards. SMI 2005; 55: 32-35

 

 

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