Gatekeeping

Als Gatekeeping wird ein Steuerungsinstrument bezeichnet, in welchem ein Leistungserbringer bei Gesundheitsproblemen prinzipiell als erste Anlaufstelle für die Versicherten auftritt. Die Funktion des Gatekeepers übernimmt in der Regel ein ärztlicher Grundversorger, der damit die Übersicht über sämtliche medizinischen und paramedizinischen Massnahmen an seinen Patienten behält und dadurch befähigt wird, diese durch die gesamte Versorgungskette zu führen. Damit sollen eine bessere Koordination der einzelnen Versorgungsschritte erreicht werden. Vom Gatekeeping-Prinzip bzw. einer konsequentere Patientenführung wird eine höhere Wirtschaftlichkeit durch Vermeidung unnötiger Untersuchungen und Weiterweisungen erwartet. Notfallsituation und teilweise auch Gynäkologie und/oder Pädiatrie sind von Gatekeeping üblicherweise ausgenommen. 

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