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Ausgabe 2016/3 Wenn Vergütung sich am Patientennutzen ausrichtet – das fmc-Symposium 2016

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Verbessert die Qualität, dann sinken die Kosten

Dr. med. Falk Schimmann, Leiter Medizinstrategie Inselspital, Vorstandsmitglied fmc


Sehr deutlich fällt das Résumé des diesjährigen fmc-Symposiums aus: Die ständige Diskussionen nur über die Kosten der Gesundheitsversorgung greifen zu kurz.


Dr. Falk Schimmann

Integration richtig vergüten

Anna Sax, Gesundheitsökonomin, Journalistin


«Better care is cheaper care»: Mit diesem Satz aus dem Referat von Professor Brent James lässt sich das Leitmotiv des diesjährigen fmc-Symposiums treffend umschreiben.


Anna Sax

Patientennutzen: Wem liegt er wirklich am Herzen?

Prof. Dr. med. Peter Suter, Präsident Swiss Medical Board


Der Patientennutzen, die Werte der Gesellschaft sowie die geltenden moralischen und ethischen Grundwerte einer Gesellschaft dienen als Richtwerte für die optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.


Prof. Dr. Peter Suter

Robust qualitay improvement at Intermountain

Dr. Brent James, MD, Chief Quality Officer at Intermountain Healthcare*


Die Richtlinien- und Prozess-konforme Handlungsweise der Fachpersonen verbessert die Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen deutlich und senkt ausserdem die Kosten.


Dr. Brent James

Opportunities and Challenges of Integrated Healthcare Systems for Home Based Providers

Dr. Mary Jo Vetter, Clinical Associate Professor, New York University*


Die postakute Langzeitbetreuung von Patienteninnen und Patienten bedarf einer individualisierten Strategie, welche die Möglichkeiten der Telemedizin und des Aufenthalts zu Hause ausschöpft.


Dr. Mary Jo Vetter

Performance-basierte Vergütungsmodelle

Daniel H. Schmutz, CEO der Helsana-Gruppe


Pay for Performance-Modelle bedeuten einen Balanceakt zwischen Erfahrungen und Erwartungen, bei dem informierte Patienten und Versicherte eine wesentliche Rolle einnehmen. Dafür brauch es Transparenz und die Offenheit zum Dialog. 


Daniel H. Schmutz

Auswertung Tischgespräche 1 und eVoting


These 1 als Diskussionsbasis: Für Patientinnen und Patienten im Zentrum steht das Ergebnis von Behandlung und Betreuung oder in einem Wort: die Performance. Für Performance-Messungen ist deshalb der gesamte Behandlungs- und Betreuungsprozess zu beurteilen und nicht (nur) die Leistungen Einzelner. Und die Performance ist auf ein ganzes Patientenkollektiv zu beziehen und nicht auf eine einzige Person.


Auswertung Tischgespräche 2 und eVoting


These 2 als Diskussionsbasis: Alle Vergütungs- und Anreizsysteme haben ihre Vor- und Nachteile, das gilt für die derzeit üblichen Einzelleistungstarife im ambulanten Setting bzw. FallpauschalenLeistungsvergütung in Form einer Pauschale pro Krankheitsfall (innerhalb definierter Diagnosegruppen), Patient und Zeitraum. Diese Vergütung ist unabhängig vom individuellen aufzuwendenden Arbeitsumfang und enthält i.d.R. alle Behandlungs- und Hotelleriekosten. im stationären Bereich wie natürlich auch für Performance-orientierte Vergütungsmodelle. Und gleichzeitig ist die Schweiz für eine Performance-orientierte Vergütung besonders geeignet, weil hier mit der Budgetmitverantwortung von Ärztenetzen seit vielen Jahren bedeutsame Erfahrungen mit Vergütungsformen bestehen, die sich auf ein Kollektiv von Leistungserbringern und Patienten beziehen.


Mehr Lebensqualität dank sorgfältiger «Schlechtwetterplanung»


Der fmc-Förderpreis 2016 geht an das Projekt «Plan B – Interprofessionelle, transsektorale Vorausplanung in der Palliative Care und Betreuung am Lebensende». Professor Steffen Eychmüller, Ärztlicher Leiter des universitären Zentrums für Palliative Care am Inselspital in Bern, beleuchtet die Hintergründe und Absichten des Projekts.


Marc Cikes gratuliert Prof. Steffen Eychmüller

Enquête suisse sur les soins intégrés – Résultats préliminaires discutés dans le cadre du Symposium du FMC

Séverine Schusselé Filliettaz, Isabelle Peytremann Bridevaux, Peter Berchtold & Monica Diebold


Ces dernières années, de nombreuses initiatives visant à réduire la fragmentation des soins ont vu le jour en Suisse : elles ne se limitent plus à des réseaux de médecins mais regroupent une grande diversité de projets, modèles et programmes. Comme évoqué dans l’édition précédente du fmc-impulse, le Forum Managed Care, l’Institut universitaire de médecine sociale et préventive de Lausanne et l’Observatoire de la Santé, ont mené l’Enquête Suisse sur les Soins Intégrés.


Aufgefallen – Empfehlungen des fmc


  • CAS Koordinierte Versorgung im Gesundheitswesen
    Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie

  • The 4th World Congress on Integrated Care: Wellington, New Zealand
    23 to 25 November 2016


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Patienten:
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